Als 2008 das Buch "4-Stunden-Woche" von Tim Ferris durch die Medien ging und als Bestseller gefeiert wurde, war ich sehr skeptisch. Schon der Titel suggerierte mir, dass es der Autor darauf anlegt, so wenig wie möglich zu arbeiten und ansonsten faul in der Hängematte zu liegen.
Doch wie kann ich über etwas urteilen, wenn ich es nicht ganz oder zumindest teilweise gelesen habe? Und wer weiß... vielleicht gibt es ja doch den ein oder anderen Tipp, den ich wiederum meinen viel beschäftigten Coaching-Kunden, Unternehmern und Führungskräften weitergeben könnte.
Also sprang ich über meinen Schatten, kaufte das Buch, schlug es auf.... und konnte es nicht mehr aus den Händen legen. Drei Tage später war ich durch und begeistert.
Die zentrale Nachricht, die ich empfangen habe:
Achte bei allem was Du tust darauf, ob es Sinn macht es selbst zu tun. Kann jemand anderes diese Aufgabe vergleichbar gut und zu gleichen oder geringeren Kosten als Du, dann gib es ab. Konzentriere Dich in der gewonnenen Zeit auf die Dinge, in denen Du der Beste bist.
Tim gibt viele Anregungen für Selbständige und Angestellte. Gerade bei den Tipps für Angestellte kann ich ihm teilweise überhaupt nicht zustimmen. Doch insgesamt bin ich mir sicher, dass jeder für sich selbst viele positive Anregungen daraus holen kann - auch wenn man nicht darauf aus ist, nur noch 4 Stunden pro Woche zu arbeiten. Ich will das zum Beispiel auch gar nicht, denn ich liebe was ich tue. Warum sollte ich mich also auf nur 4 Stunden pro Woche beschränken?


