In meinem ausführlichen Artikel zur Arbeitgebermarke (Employer Branding) gehe ich auf Definition, Maßnahmen und Beispiele ein. Heute stelle ich Ihnen eine provokante Frage, die eigentlich korrekt unter dem Begriff „Employee Branding“ laufen müsste.

Die Frage lautet:

Würden Sie sich das Logo Ihres Unternehmens auf den Arm, die Wade oder den Rücken tätowieren lassen?

Waas“, fragen Sie?

Sie sind entsetzt?

Niemals“, rufen Sie mir entgegen, „Employer Branding darf doch nicht bedeuten, dass ich mich für den Rest meines Lebens mit meinem Unternehmen brandmarken lasse!“ fahren Sie fort?

Hmm, interessant!

Folgendes Foto stammt von einem Ultra-Marathon-Läufer, der sich als Zeichen seines Lauferfolgs das Logo des Comrades Ultra Marathons in die Wade hat stechen lassen.

Erst quälte er sich ein Jahr lang in der Vorbereitung, dann lief er fast 90 km am Stück durch die südafrikanische Hitze, und dann bezahlte er dafür, das Logo auf seiner Wade verewigt zu sehen.

Employer Branding und das Comrades Ultra Marathon Tattoo
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Da gehört schon einiges dazu, sich ein solches Tattoo stechen zu lassen.

In diesem Fall steht es für das Erreichen eines scheinbar unerreichbaren Ziels und die Zugehörigkeit zu einer kleinen Gruppe von Menschen, die diesen Ultra-Marathon erfolgreich absolviert haben.

Employer Branding und Tattoos

Warum ich dieses Beispiel im Zusammenhang mit Employer Branding anführe?

Ausgelöst wurde die Idee für diesen Artikel durch ein Interview von Tim Ferriss mit Marketing-Guru Seth Godin.

Dabei ging es gar nicht speziell um Employer Branding, sondern vielmehr generell um Markenbildung.

Seth Godin spricht darüber, wie es Harley Davidson gelungen ist, einer Gruppe von Outsidern mittels seiner Marke ein Zuhause und ein Zugehörigkeitsgefühl zu geben.

Wenn Du einfach nur von A nach B willst, dann kannst Du eine Suzuki kaufen. Dazu brauchst Du keine Harley für 12.000 Dollar. Und außerdem – niemand läßt sich ein Suzuki Tattoo stechen. Du musst entscheiden ob Du es (als Unternehmen) Wert bist, dass sich andere Menschen freiwillig Deine Marke eintätowieren lassen“, stellt Seth Godin fest.

Ist Ihr Employer Brand tätowier-würdig?
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Ist Ihr Employer Brand tätowierwürdig?

Ich finde den Gedankengang wirklich spannend.

Erfolgreiches Employer Branding

Sie müssen jetzt nicht in Tränen ausbrechen, weil sich in Ihrem Unternehmen, trotz aufwändiger Employer Branding Maßnahmen, noch niemand das Unternehmenslogo hat eintätowieren lassen. Nicht einmal Sie selbst und auch der CEO nicht.

Mir geht es nicht wortwörtlich um ein Tattoo.

Aber eines der bedeutendsten Elemente erfolgreicher Employer Branding Beispiele besteht immer in einem Zugehörigkeitsgefühl, das durch die Marke erzeugt wird.

Ich bin im Großraum Stuttgart geboren, aufgewachsen und habe dort meine erste Firma gegründet.

Die Firma Porsche hatte immer einen unglaublich guten Ruf und ich kenne sehr viele Menschen, die auf vieles verzichtet hätten – auch auf ein besseres Gehalt – nur um bei Porsche arbeiten zu dürfen.

Von diesem Zugehörigkeitsgefühl, von dieser Sogwirkung der Produkt- und Arbeitgebermarke, spreche ich.

Anregungen für Ihre Employer Branding Maßnahmen

Employer Branding - Die Marke als Tattoo
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Was ich Ihnen in diesem kurzen Artikel als Anregung mitgeben möchte ist eine einzige Frage:

Was müssten Sie im Rahmen Ihres Employer Branding Projektes tun,
damit Ihre Arbeitgebermarke so stark wird,
dass Mitarbeiter von sich aus bereit wären,
das Unternehmenslogo für immer als Tattoo auf ihrem Arm zu tragen?

Wenn Sie darauf gute Antworten gefunden haben, dann setzen Sie die entsprechenden Maßnahmen um.

Und falls sich tatsächlich jemand danach das Unternehmenslogo eintätowieren lässt, dann schicken Sie mir doch bitte ein Foto. Ich veröffentliche es hier.

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