0711 50620996 info@targetter.de

Die 5 wichtigsten Aufgaben für Führungskräfte zur Nutzung von KI

KI in Unternehmen 5 Aufgaben für Führungskräfte
Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Arbeitsalltag wird für Führungskräfte immer wichtiger. Da sich die KI-Technologie ständig weiterentwickelt, ist es wichtig, dass Führungskräfte über die neuesten Entwicklungen auf dem Laufenden bleiben und wissen, wie sie KI in ihrem Unternehmen am besten einsetzen können.

In meinem Artikel Welche Auswirkungen haben ChatGPT und KI auf die Arbeit von Führungskräften? gehe ich grundsätzlich auf KI und die Bedeutung für die Arbeitswelt ein.

Im vorliegenden Artikel betrachten wir, welche konkreten 5 Aufgaben sich daraus für Führungskräfte ergeben.

Die 5 wichtigsten Aufgaben für Führungskräfte rund um die Nutzung von KI im Arbeitsalltag

  1. Verschaffen Sie sich ein eigenes, rationales Bild zu KI
  2. Schulen Sie Mitarbeitende in den Möglichkeiten und Chancen von KI und nehmen Sie dabei die Ängste
  3. Setzen Sie klare Ziele zur Nutzung von KI, verfolgen Sie diese und lernen Sie daraus
  4. Beobachten Sie die Entwicklung von KI-Möglichkeiten kontinuierlich und nutzen Sie neue Chancen
  5. Kommunizieren Sie intern kontinuierlich, was mit KI getan wird – und was nicht

Möchten Sie lieber ein Video mit einer Zusammenfassung des Artikels ansehen? 

Dafür habe ich dieses Video für Sie vorbereitet. Ansonsten… Viel Freude beim Lesen des Artikels!

Führungsaufgabe 1: Verschaffen Sie sich ein eigenes, rationales Bild zu KI

Die Betonung liegt hierbei auf rationales (statt emotionales) Bild zu KI – und das ist gar nicht so einfach.

Betrachten wir Technologien der Vergangenheit, die das Potential hatten, gewaltige Veränderungen zu bewirken, so wurde in den meisten Fällen überwiegend auf die Gefahren geblickt. Es wurden irrationale und angstgetriebene Weltuntergangsszenarien an die Wand gemalt.

In den Anfangszeiten der Eisenbahn wurde sie als Teufelszeug verflucht

Das macht es uns als Führungskraft nicht leicht, ein eigenes Bild zu gewinnen.

Vor allem dann, wenn wir uns in einer Branche bewegen, für die auf den ersten Blick durch KI mehr Gefahren als Chancen entstehen.

Doch genau hier trennen sich Spreu vom Weizen und die gute, zukunftsorientierte Führungskraft kann in Erscheinung treten.

Hier einige Möglichkeiten, wie Führungskräfte mehr über KI erfahren können:

1. Konferenzen und Veranstaltungen: Die Teilnahme an Konferenzen und Veranstaltungen zum Thema KI ist eine gute Möglichkeit für Führungskräfte, sich über die neuesten Trends und Technologien zu informieren. Diese Veranstaltungen bieten eine großartige Gelegenheit, sich mit anderen Fachleuten in diesem Bereich zu vernetzen und von deren Erfahrungen zu lernen. Halten Sie sich von reinen Technologiemessen fern, falls Sie nicht selbst Technologieexperte sind – ansonsten werden Sie von technischen Details überfahren und können nicht erkennen, was KI für Sie tatsächlich bedeutet

2. Lesen Sie Branchenpublikationen: Um über die neuesten KI-Trends und -Technologien auf dem Laufenden zu bleiben, sollten Sie Branchenpublikationen wie Fachzeitschriften, Magazine und Blogs lesen. Gehen Sie auch auf Branchenverbände zu und regen Sie die Auseinandersetzung mit KI an. Im Zweifelsfall: Werden Sie zum Leiter einer Arbeitsgruppe oder Task Force KI des Verbandes.

3. Besuchen Sie Online-Kurse: Es gibt eine Vielzahl von Online-Kursen, die eine Einführung in die KI-Technologie und ihre Anwendungen bieten. Auch hier bitte keine Technik-Kurse besuchen, wenn Sie selbst nicht in die KI-Programmierung einsteigen wollen. Leider stammen aktuell die meisten KI-Kurse von Technikern, die schnell in die Technik abtauchen und dadurch viele Menschen verschrecken. Dies gilt auch für Kurse des KI-Campus, das kostenlose Kurse anbietet. Die jedoch so unglaublich langweilig und realitätsfern sowie technik-verseucht sind, dass Führungskräfte danach mehr Fragen haben als vorher.

4. Folgen Sie KI-Experten in den sozialen Medien: Wenn Sie KI-Experten in den sozialen Medien folgen, können Sie sich über die neuesten Entwicklungen auf diesem Gebiet auf dem Laufenden halten.

5. Hören Sie auf Ihre eigenen Mitarbeitenden: Wenn Sie KI den notwendigen Stellenwert einräumen, dann werden Sie auch eigene Mitarbeitende finden, die sich für KI interessieren, damit beschäftigen und zu wertvollen Multiplikatoren und Wissensvermittlern werden. Für Sie und die gesamte Belegschaft.

Dieses (englischsprachige) Interview, das im Januar 2023 mit dem CEO von Microsoft Satya Nadella geführt wurde, sollte jede Führungskraft sehen. Satya macht klar, wie wichtig KI für Microsoft sein wird – und wenn Microsoft KI in all seine Produkte integriert, dann müssen die Nutzer (also SIE und Ihre Mitarbeiter) ebenfalls wissen, wie sie damit am besten umgehen:

 

Führungsaufgabe 2: Schulen Sie Mitarbeitende in den Möglichkeiten und Chancen von KI und nehmen Sie dabei die Ängste

Die meisten Menschen haben Angst vor dem, was sie nicht kennen.

Sind sie zudem bereits jahrelang durch Horrorszenarien in den Medien geprägt worden, werden sie kaum offen auf Neuerungen zugehen.

Das war so im 19. Jahrhundert bei der Eisenbahn, im 20. Jahrhundert beim Automobil oder Mobilfunk, und ist es heute (unter anderem) bei künstlicher Intelligenz.

Apokalyptische Ängste um KI verhindern die rationale Auseinandersetzung damit

Als Führungskraft ist es Ihre Aufgabe, den Mitarbeitenden die irrationalen und rationalen Ängste vor KI zu nehmen. NUR DANN haben sie überhaupt die Chance, gemeinsam die neuen Möglichkeiten aber auch tatsächlichen Risiken zu entdecken. Und rational damit umzugehen!

Deswegen ist die Schulung der Mitarbeitenden so wichtig.

Ein paar Anregungen, um Mitarbeiter in den Möglichkeiten und Chancen von KI zu schulen:

  1. Schulungen (vor Ort oder Online) und Workshops: Nutzen Sie intern und extern Experten, die Ihre Mitarbeitenden in die Möglichkeiten von KI einführen. So praxisnah wie möglich!
  2. Praktische Anwendung: Ein wichtiger Aspekt bei der Schulung von Mitarbeitern in KI ist es, ihnen die Möglichkeit zu geben, die Technologie in einem praktischen Kontext anzuwenden. Allgemeine Tools wie ChatGPT sind zwar einfach zu bedienen – doch gilt auch hier: “Mist rein – Mist raus” = wenn ich einem leistungsfähigen Tool nicht die richtigen Fragen stelle, dann bekomme ich auch schlechte Antworten. Doch gerade dass birgt die Gefahr, dass Mitarbeitende die Möglichkeiten komplett unterschätzen und KI entweder als irrelevant oder als Weltuntergang betrachten.
  3. Erfahrungsaustausch: Mitarbeitenden die Möglichkeit zu geben, Erfahrungen und Kenntnisse mit anderen Experten auszutauschen ist außerordentlich wertvoll. Dies kann durch die Schaffung von Netzwerken, Foren oder sogar regelmäßigen Meetings erreicht werden, in denen Mitarbeiter ihre Erfahrungen teilen und von anderen lernen können. Vorzugsweise unternehmens- und branchenübergreifend!
  4. Mentoring und Reverse Mentoring: Ein Mentoring-Programm ist eine praktische und menschlich hilfreiche Möglichkeit, um Mitarbeiter in KI zu schulen. Durch die Zusammenarbeit mit erfahrenen Kollegen und Mentoren können Mitarbeiter von deren Erfahrungen und Kenntnissen profitieren und ihre Fähigkeiten in Bezug auf KI verbessern. Reverse Mentoring spielt hierbei eine herausragende Rolle – wenn nämlich jüngere Mitarbeitende den erfahreneren Mitarbeitenden (und Führungskräften!) als Mentor zur Seite stehen.

Führungsaufgabe 3: Setzen Sie klare Ziele zur Nutzung von KI, verfolgen Sie diese und lernen Sie daraus

Nachdem Sie selbst und Ihre Mitarbeitenden mehr über KI wissen, setzen Sie klare Ziele, um KI möglichst schnell aktiv zu nutzen.

Ob für “kleine” Dinge wie Social Media-Arbeit oder für “große” Dinge wie die Entwicklung von Strategien oder gar Produkten (wie bereits sei 2018 beim Duft- und Aromahersteller Symrise) – das müssen Sie entscheiden.

Wissen ist wertlos, wenn wir es nicht nutzen! Deswegen wäre es auch sinnlos wenn Sie nach dem Kennenlernen von KI-Möglichkeiten keine weiteren Schritte einleiten.

KI ist inzwischen auf einem Reifegrad angelangt, bei dem sie in nahezu jeder Branche angewendet werden kann.

Legen Sie am besten kurzfristige (ich empfehle einen Horizont von 3 Monaten) Ziele fest, lassen Sie daran arbeiten und bewerten Sie die Ergebnisse. Legen Sie dann die nächsten Schritte fest.

Es ist heute unmöglich vorherzusagen, welche Fähigkeiten KI in zwei Jahren haben wird.

Da KI-System exponentiell schnell lernen – und das menschliche Gehirn mit der Vorstellung exponentiellen Wachstums seine Schwierigkeiten hat – wird die nächste Evolutionsstufe weit über unsere Vorstellungskraft hinausgehen.

Exponentielles Wachstum anhand der Reiskornparabel anschaulich erklärt:

Führungsaufgabe 4: Beobachten Sie die Entwicklung von KI-Möglichkeiten kontinuierlich und nutzen Sie neue Chancen

Diese Führungsaufgabe ist die naheliegende Konsequenz aus der vorangegangenen Aufgabe.

Abhängig von Ihrer Funktion und der Unternehmensgröße, sollten Sie einzelnen Teammitgliedern oder gar einem gesamten Team die Aufgabe geben, die neuesten Entwicklungen von KI-Systemen und Fähigkeiten genau zu beobachten.

Falls Sie in einer sehr wettbewerbsintensiven Branche tätig sind, hängt Ihr nächster Erfolg nachhaltig davon ab, ob Sie einen neuen Anwendungsbereich aktiv angehen, der durch KI eröffnet oder dramatisch vereinfacht wird. Oder ob Sie vom Wettbewerb überholt werden – und bis Sie bemerkt haben, dass dieser auf KI setzt, kann es zu spät sein.

Natürlich wird nicht alles funktionieren!

Natürlich wird es viele Bereich geben, in denen KI nicht so gut ist wie eine geniale Mitarbeiterin oder ein A-Team.

Wir wissen dies jedoch erst dann, wenn wir es ausprobieren.

Doch auf eines können wir wetten:

Mittel- bis langfristig werden diejenigen deutlich mehr Erfolg haben, die menschliches Wissen und Intuition durch KI unterstützen.

Führungsaufgabe 5: Kommunizieren Sie intern kontinuierlich, was mit KI getan wird – und was nicht

Selbst wenn Sie einen guten Job bei Führungsaufgabe 2 (Schulung der Mitarbeitenden in KI) gemacht haben, werden viele Mitarbeitende nicht sofort direkt mit den (neuen) KI-Projekten des Unternehmens zu tun haben.

Und wieder vergessen, welches Potential darin steckt.

Vielleicht kommen sogar wieder neue Ängste zum Vorschein – weil die Presse sich gerne auf  Weltuntergangsszenarien stürzt. Denn Katastrophen verkaufen sich gut!

Daher müssen Sie sehr aktiv, regelmäßig und offen kommunizieren, wie KI momentan und in absehbarer Zeit genutzt werden soll.

Tun Sie dies nicht, werden Mitarbeitende aus Angst vor der Technologie und Angst vor einem Arbeitsplatzverlust alle Hebel in Bewegung setzen, um die KI-Nutzung zu verhindern.

Während der Wettbewerb (insbesondere aus dem Ausland) an Ihnen vorbeizieht.

Fazit: Aufgaben für Führungskräfte rund um die Nutzung von KI

Es war die beste aller Zeiten

und die schlimmste aller Zeiten…

schrieb Charles Dickens 1859 in Eine Geschichte aus zwei Städten

Und so sehe ich die aktuelle Lage hinsichtlich KI in Unternehmen, Organisationen, Verbänden, dem Bildungs- und Gesundheitssystem, …

Mitarbeitende blicken in schwierigen, herausfordernden Zeiten ganz besonders auf ihre Führungskräfte.

Echte Führungsqualitäten zeigen sich in schwierigen Zeiten. In herausfordernden Zeiten.

In Zeiten, in denen wir uns aktiv mit dem Unbekannten oder “Gefährlichen” auseinandersetzen müssen.

Jetzt ist die Zeit, in der Sie als Führungskraft beweisen können, dass Sie eine echte Führungskraft sind.

BOOTCAMP für Führungskräfte

Mit diesem 10 Wochen-Programm (100% Online, im eigenen Tempo lernen), beherrschen neue/angehende Führungskräfte alle wichtigen Führungsmethoden, die sie für den erfolgreichen Start benötigen.
Erfahrene Führungskräfte, die schon aktiv führen, aber noch kein Führungskräfte-Training absolviert haben, nutzen das BOOTCAMP zur Reflexion ihres Verhaltens, Auffrischung ihres Wissens und Erweitern ihrer Methodenkompetenz.
  • Alle wichtigen Führungsmethoden kompakt dargestellt
  • Sofort in der Praxis umsetzbar
  • Über 50 Vorlagen und Checklisten

Unschlagbarer Preis:

Vergleichbare Seminare kosten zwischen € 5.000 und € 9.000.

Das BOOTCAMP kostet NUR unschlagbare € 899,00 + MwSt./Teilnehmer und kann 2 Jahre lang genutzt werden!
24 Monate Nutzungszeitraum, inklusive Zugang zu weiteren 11 Online-Trainings (Wert: über € 800), alle Aktualisierungen kostenlos inklusive
Weitere Details zum Online-Training finden Sie hier...

Bootcamp für Führungskräfte

⭐⭐⭐⭐⭐
"Vielen Dank - ich bin der Meinung, dass mir dieses Bootcamp bereits jetzt schon einiges aufgezeigt hat (mitunter vor allem auch Bereiche an denen man selbst noch arbeiten muss), zu dem man ohne professionelle Unterstützung nie gekommen wäre“ (Tim W.)

⭐⭐⭐⭐⭐
"Das Online-Bootcamp für Führungskräfte hat mir sehr viele gute Anregungen gegeben, die mir helfen mich weiterzuentwickeln, neue Denkansätze auszuprobieren und strukturiert an meinen Führungsfähigkeiten zu arbeiten. Mit Sicherheit werde ich noch oft in das Training hinein schauen, um Themen zu wiederholen und zu verfestigen." (Martina W.)

Weitere Führungs-Impulse für Sie…

Haben Sie die Vorlagen
für perfekte Mitarbeitergespräche?

Pilotinnen und Piloten nutzen für alles Checklisten.
Exzellente Führungskräfte auch!

Bereiten Sie Ihre Mitarbeitergespräche optimal vor:
Nutzen Sie unsere kostenlosen Vorlagen für motivierende, effektive und sinnvolle Mitarbeitergespräche.


9 sofort verwendbare Vorlagen:
Jetzt kostenlos herunterladen, beliebig anpassen und nutzen.

Super, vielen Dank für Ihr Interesse. Bitte prüfen Sie gleich Ihr E-Mail-Postfach

Axel Rittershaus

Erfolgsrezepte für Führungskräfte wie Dich

 

Du hast keine Zeit für Bla Bla und Dein Postfach ist voll genug.

Mein Insider-Newsletter liefert Dir jede Woche konkrete Führungs-Tipps, die Du sofort umsetzen kannst.

Werde jetzt zum TARGETTER-Insider...

Die erste E-Mail ist schon unterwegs! Bitte prüfe Dein Postfach und bestätige Deine Adresse. Bis gleich...