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      Wie führe ich mich selbst? Selbstmanagement für Führungskräfte

      Wie führe ich mich selbst - Selbstmanagement für Führungskräfte

      Stellen Sie sich als Führungskraft auch manchmal die Frage, was Sie eigentlich den ganzen Tag über gemacht haben?

      Ob die ganze Zeit, die Sie investieren, eigentlich sinnvoll eingesetzt ist? Oder fehlt Ihnen als Führungskraft manchmal selbst die Richtung?

      Dann haben Sie sich vermutlich auch schon öfter gefragt, wie Sie sich selbst besser führen können.

      Die Antworten erhalten Sie in diesem Artikel (der natürlich nicht nur von Führungskräften genutzt werden kann – denn Selbststeuerung ist für jeden wichtig).

      Wie führe ich mich (als Führungskraft) selbst? Drei Antworten:

      1. Kenne Dein Ziel
      2. Liebe was Du tust
      3. Ändere den Weg, wenn er Dich nicht voranbringt

      Was bedeutet es eigentlich, „sich selbst zu führen“?

      Im Grunde geht es um zwei Faktoren:

      • Sich nicht durch andere fremdsteuern zu lassen und keine Kontrolle zu haben
      • Sich in eine Richtung zu bewegen, die für einen selbst attraktiv ist und dementsprechend mit Willensstärke und Selbstdisziplin konsequent auf wenige Ziele zuzusteuern

      Wenn ich von „Zielen“ spreche, dann können das harte, eindeutig messbare Ziele wie beispielsweise ein bestimmtes Einkommen, die Arbeit in einem bestimmten Projekt oder die eigene Leistung sein.

      Die Ziele, um die es geht, können aber ebenso weiche, nicht eindeutig messbare Ziele sein, wie beispielsweise „An etwas zu arbeiten, das größer ist, als man selbst“ oder „Jeden Tag zufrieden zu sein“.

      1. Voraussetzung um sich selbst zu führen: Kenne Dein Ziel

      Das ist jetzt keine große Überraschung, oder?

      Aber wie bei vielen Dingen im Leben, sind die wichtigsten Grundlagen nie sonderlich spektakulär, sondern logisch und naheliegend.

      Das blöde an den logischen, naheliegenden Dingen ist, dass sie nicht zwangsläufig einfach umzusetzen oder zu erreichen sind.

      Wenn Sie sich selbst besser führen möchten, dann klären Sie unbedingt die folgenden Punkte:

      • Was ist mir jetzt besonders wichtig? Warum ist das so?
      • Was ist mir langfristig besonders wichtig?
      • Muss ich für meine langfristigen Ziele auch zwischenzeitlich „Opfer“ erbringen? Zu welchen „Opfern“ bin ich bereit?

      Ein Beispiel zu den „Opfern“:

      Wenn Sie eine eigene Steuerberatungs-Kanzlei eröffnen möchten, dann müssen Sie eine entsprechende Prüfung ablegen. Falls Sie bereits seit 10 Jahren als Steuerfachangestellte arbeiten und nun ihre Steuerberaterprüfung machen möchten, dann werden Sie über längere Zeit hinweg sehr viel Freizeit „opfern“. Auch wenn Sie zwischenzeitlich damit Schwierigkeiten haben und kurz davor stehen werden, alles abzubrechen, wird sich Ihre Konsequenz und Disziplin auszahlen.
      Die wenigsten sind allederings bereit, für einen langfristigen Gewinn auf kurzfristigen „Lustgewinn“ oder Selbstverwirklichung zu verzichten!

      Warum sollte man Ihnen folgen, wenn Sie nicht wissen, wohin es geht?

      Als Führungskraft ist es besonders wichtig, dass Sie sich selbst führen können und Ihre Zeit effektiv nutzen.

      Nur wenn Sie selbst wissen, wo Sie hinwollen und wo Sie Ihr Team, Ihre Abteilung, Ihr Unternehmen hinführen wollen, können Mitarbeiter entscheiden, ob Sie Ihnen dabei helfen und Ihnen folgen wollen.

      Natürlich werden Mitarbeiter auch für Sie arbeiten, wenn Sie ständig die Richtung wechseln und keinen langfristigen Plan haben.

      Aber dann „folgen“ die Mitarbeiter Ihnen nicht, weil Sie das Ziel unterstützen, sondern sie arbeiten, weil sie dafür bezahlt werden.

      Selbstverständlich werden auch Sie gelegentlich Zweifel haben oder Entscheidungen treffen, die Sie revidieren müssen. Solange Sie jedoch nicht jede zweite Woche alle Entscheidungen revidieren, dann werden Ihre Mitarbeiter daraus lernen, dass Sie ein Chef sind, der Entscheidungen trifft und bei Bedarf auch wieder korrigiert. Und das sorgt für Respekt!

      Wenn Sie sich jedoch nicht selbst führen können, weil Sie keine Ziele für sich und Ihre Teams haben, dann werden Sie keine langfristig motivierten Mitarbeiterinnen haben.

      2. Voraussetzung um sich selbst zu führen: Liebe was Du tust

      „Do what you love“ oder „Love what you do?“

      Kennen Sie den Spruch:

      „Tue was Du liebst und Du wirst keinen Tag Deines Lebens arbeiten müssen.“

      Das klingt super, oder?

      Ok, dann sagen Sie mir mal, was Sie alles lieben? Also ich persönlich esse gerne, mache gerne Sport, blicke auf’s Meer oder spiele mit meinen Hunden.

      Das sind Dinge, die ich liebe.

      Allerdings ist mir bis heute noch keine Geschäftsidee gekommen, wie ich damit meine Familie ernähren kann.

      Wer nun, von obigem Spruch angetrieben, ständig seine Arbeit mit dem vergleicht, was man liebt – der muss eigentlich zwangsläufig unzufrieden, unmotiviert oder gar deprimiert werden.

      Nur wenige Menschen werden das Glück haben, Dinge zu lieben, mit denen sie genügend Geld verdienen können.

      Mir gefällt daher der andere Ansatz wesentlich besser:

      Liebe was Du tust!

      Es gibt sehr viele Dinge, wie oben erwähnt, die ich liebe. Und die ich als Hobby betreibe.

      Und parallel dazu habe ich in den letzten, mehr als 30 Jahren, mehrmals meinen beruflichen Schwerpunkt verändert. Ich habe bewusst Entscheidungen für Tätigkeiten getroffen, die ich (meiner Vorstellung nach) ganz gut kann und in denen ich besser werden wollte. Dann habe ich diese Tätigkeiten ausgeübt und kontinuierlich daran gearbeitet – und dabei meine Liebe für gewisse Aufgaben und Tätigkeiten gewonnen.

      Ein Beispiel: Ich hatte nie eine Liebe dafür entwickelt, mich selbst zu filmen und dann auch noch anzusehen. Aber ich habe eine Leidenschaft dafür, Menschen weiterzubringen. Daher produziere ich seit 2017 Online-Trainings für Führungskräfte (Details zu allen Kursen finden Sie hier: Übersicht aller Online-Trainings für Führungskräfte). Am Anfang fand ich es fürchterlich, mich selbst auf Video zu sehen. Das war keine Liebe auf den ersten Blick.

      Aber ich wusste, dass es der richtige Weg sein wird. Und ich habe hunderte von Stunden damit verbracht. Bis ich begonnen habe zu lieben, was ich tue. Heute kann ich es kaum erwarten, neue Online-Seminare zu konzipieren und zu produzieren.

      Das wichtige dabei ist: Wenn wir sowohl die Tätigkeit selbst, als auch das, was dadurch entsteht, lieben – dann tun wir etwas, das uns nicht nur Freude bringt und uns motiviert, sondern auch noch Sinn stiftet.

      Was glauben Sie, wie schwer es für Sie dann noch sein wird, sich auf die richtigen Dinge zu konzentrieren und entsprechend selbst zu führen?

      Dann wird es sehr, sehr einfach!

      3. Voraussetzung um sich selbst zu führen: Ändere den Weg, wenn er Dich nicht voranbringt

      Doch nicht immer ist das, was wir beginnen, erfolgreich.

      Wir müssen den Mut haben, Dinge anzugehen, die uns am Anfang erst einmal Angst oder zumindest Unbehagen bereiten.

      Dann müssen wir daran arbeiten, darin besser zu werden.

      Und dann müssen wir prüfen, ob wir darin so gut werden können, dass es Sinn macht. 

      Wann etwas Sinn macht? Das entscheiden Sie. Es hängt davon ab, was Sie damit erreichen wollen!

      Wenn Sie ein Buch schreiben wollen und nicht wirklich kreativ sind, dann können Sie trotzdem stolz auf sich sein, wenn das Buch fertig ist. Weil Sie die Arbeit wirklich geleistet haben. Wenn Sie stolz sind, das Buch im Regal zu sehen, auch wenn es außer Ihrer Familie kein Mensch kauft, dann ist es doch ok.

      Wenn Sie aber fantasielos sind, schlecht schreiben und dennoch erwarten, der nächste Henning Mankell, Andreas Eschbach oder die nächste J.K. Rowling zu werden und Millionen von Büchern zu verkaufen – dann werden Sie scheitern.

      Dann könnten Sie sich selbst in die falsche Richtung führen und scheitern.

      Geben Sie nicht zu früh auf

      Die größte Herausforderung besteht daher für uns darin, unterscheiden zu können, ob wir noch lernen und weitermachen sollten – oder ob es gar keinen Sinn macht, und wir uns selbst in eine andere Richtung führen sollten.

      Eine pauschale Antwort darauf, wie Sie erkennen, ob Sie aufgeben oder weitermachen sollten, die gibt es leider nicht.

      Was wir aber feststellen können ist:

      • Solange Sie Fortschritte (insbesondere hinsichtlich Ihrer Fähigkeiten) machen, selbst wenn sie noch so klein sind
      • wenn Sie (zumindest vereinzelt) positive (ehrliche) Rückmeldungen erhalten
      • und wenn Sie das Durchhaltevermögen (oder Budget) haben, um weiterzumachen, dann sollten Sie es auch tun.

      Lassen Sie sich niemals durch die Grenzen im Kopf anderer bei Ihren eigenen Plänen beschränken. Die Grenzen anderer sind nicht zwangsläufig auch Ihre (von offensichtlichen natürlich abgesehen)!

      Krisen sind Wachstumsbeschleuniger – also: Wachsen Sie als Führungskraft daran!

      Dieser Artikel erschien Anfang November 2020 – als Deutschland den zweiten Lockdown aufgrund der Corona-Krise begann.

      Die Corona-Krise ist gesundheitlich, gesellschaftlich und wirtschaftlich eine Katastrophe.

      Und eine unglaubliche Chance!

      Was Sie früher für selbstverständlich angesehen haben, ist es nicht mehr.

      Was Sie früher als unmöglich angesehen haben, kann plötzlich möglich werden.

      Lassen Sie sich daher weder von Ihren eigenen Grenzen im Kopf, noch denen anderer Menschen, und daher auch nicht durch diese Krise daran hindern, Ihr eigenes Schicksal in die Richtung zu lenken, die Sie als richtig ansehen.

      Dann werden Sie auch nicht mehr fremdgesteuert, sondern steuern sich selbst.

      Viel Erfolg dabei!

      Und denken Sie daran: Glück ist ein Talent…

       

       

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