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      Virtuelle/Remote Workshops: 5 Tools für interaktive Online-Termine

      5 Tools für interaktive Online-Termine, remote Workshops, virtuelle Meetings

      Sie planen einen Workshop oder ein Arbeitsmeeting – und zwar remote/virtuell mittel MS Teams, Zoom, Skype, oder einer anderen Plattform?

      Dann fragen Sie sich wahrscheinlich, wie Sie es schaffen, dass dieser remote Workshop interaktiv abläuft und Ihre Teilnehmer sich aktiv einbringen.

      Sie sind daran gewöhnt, mit Flipchart, Beamer, Moderationskarten oder Moderationswänden zu agieren? Doch Sie wissen nicht, wie Sie das in der virtuellen Welt machen sollen?

      Dann erhalten Sie mit diesem nachfolgenden Blick hinter die Kulissen meines Trainings-Alltags Einblick in Werkzeuge, um Online-Termine abwechslungsreich und interaktiv zu gestalten.

      Ich führe bereits seit Jahren remote/virtuelle Trainings durch – sowohl in Form von online abrufbaren, jederzeit nutzbaren Online-Trainings (eine Übersicht finden Sie hier: Online-Akademie) als auch in live durchgeführten Trainings- und Coaching-Sessions auf Online-Plattformen wie Zoom oder (neuerdings) MS Teams. Mit Gruppengrößen zwischen 4 und 50 Teilnehmern. Und über 14.000 Teilnehmern an meinen Online-Trainings.

      Fünf Tools für interaktive Online-Termine (virtuelle/remote Workshops und Besprechungen):

      1. Umfragen mit MS Forms
      2. Umfragen mit Google Forms
      3. Präsentationen, interaktive Abstimmungen und mehr mit ahaslides
      4. Präsentationen, interaktive Abstimmungen und mehr mit mentimeter
      5. Gamification durch Spiele mit kahoot

      1. Umfragen mit MS Forms

      Wann sind Ihrer Erfahrung nach Workshops, Besprechungen oder Schulungen gut?

      Vermutlich dann, wenn Sie etwas davon haben.

      So sehen es sowohl die Teilnehmer, als auch die Veranstalter oder Organisatoren von remote Workshops und Meetings.

      Und wie finden wir heraus, was für die Teilnehmer wirklich wichtig, interessant und hilfreich ist?

      Indem wir sie fragen.

      Bereits seit Jahren nutze ich im Vorfeld von Vor-Ort-Schulungen für meine Kunden Vorab-Umfragen. Da all meine Führungskräfte-Trainings kundenspezifisch sind, muss ich genau wissen, was für den Kunden und die Teilnehmer wichtig ist.

      Microsoft stellt mit Microsoft Forms ein sehr einfach zu bedienendes online-basiertes Tool zur Verfügung, um in kurzer Zeit Umfragen und Quizze zu erstellen. Es ist in die gesamte Microsoft-Produktfamilie integriert, unter anderem in MS Teams, und hat eine Schnittstelle zu MS Excel.

      MS Forms benötigt keinerlei Schulung – Sie können innerhalb weniger Minuten eine Umfrage erstellen. Es ist sehr intuitiv gestaltet und bietet auch die Möglichkeit, dass Fragen in Abhängigkeit einer vorherigen Antwort gestellt werden.

      Dabei können Sie festlegen, ob diese Umfrage ausschließlich innerhalb Ihrer Organisation oder für jeden, der den Link kennt, verfügbar ist.

      Ein Beispiel dafür sehen Sie hier.

      Über ernsthafte Antworten freue ich mich 🙂

      Wofür sind Vorab-Umfragen im Rahmen von Online-Terminen überhaupt sinnvoll?

      Vor einem Termin helfen Vorab-Umfragen, um:

      • Erwartungen der Teilnehmer zu erfragen
      • Wissensstand der Teilnehmer herauszufinden
      • Themenwünsche zu sammeln
      • Abstimmungen durchzuführen

      Während eines Termins können Umfragen dazu genutzt werden, um

      • Über Themen abzustimmen
      • Anonymes Feedback von Teilnehmern zur Veranstaltung einzuholen
      • Die weitere Vorgehensweise festzulegen
      • Ideen zu sammeln (Brainstorming/Brainwriting)
      • Neue Themen für den nächsten Termin festzulegen
      • Rückmeldungen zu Präsentationen zu geben

      Nach einem Termin können Umfragen genutzt werden, um

      • Die Veranstaltung zu bewerten
      • Neue Themen zu sammeln
      • Anregungen zur Verbesserung der virtuellen/remote oder auch Vor-Ort-Veranstaltung zu sammeln

      Bei Umfragen ist es wichtig, dass

      • Die Fragen für die Teilnehmer nachvollziehbar sind
      • Die Teilnehmer genau wissen, ob die Antworten anonym behandelt werden
      • Was mit den Antworten gemacht wird
      • Der Zeitaufwand vertretbar ist

      Im Vorfeld von Schulungsveranstaltungen habe ich die Erfahrung gemacht, dass Vorab-Umfragen mit einem Umfang von 6 – 9 Fragen und einem Aufwand von ca. 15 Minuten zur Bearbeitung akzeptiert werden.

      Sollen Veranstaltungen durch eine Umfrage bewertet werden, sollte die Beantwortung nicht mehr als 1 – 5 Minuten benötigen. Dabei sind möglichst viele Fragen zu wählen, bei denen die Antwort nur angeklickt werden muss und nur 1-2 Freitextfelder vorgesehen sein.

      Generell gilt: Je mehr Freitextfelder Sie in einer Umfrage nutzen, desto höher ist die Hürde für die Teilnehmer. Überlegen Sie also sehr gut, wofür Sie die Gehirnleistung Ihrer Umfrageteilnehmer strapazieren wollen.

      2. Umfragen mit Google Forms

      Die vorangegangenen Bemerkungen und Tipps zu Umfragen gelten auch für das zweite Umfrage-Tool: Google Forms.

      Wenn Sie nicht in der Microsoft-Welt unterwegs sind, dann ist Google Forms die perfekte Alternative dazu.

      Ich persönlich nutze seit Jahren Google Forms für all meine Umfragen.

      So veranstalte ich beispielsweise einmal monatlich ein exklusives Webinar, das nur für Kunden meines Unternehmens kostenlos angeboten wird. Damit ich dabei immer die Themen adressiere, die meine Kunden interessieren und die für sie wichtig sind, führe ich regelmäßig eine entsprechende Umfrage mittels Google Forms durch.

      Auch im Rahmen meiner Online-Schulungen setze ich auf Google Forms. Bei meinem 10-wöchigen BOOTCAMP für neue Führungskräfte wird darüber beispielsweise eine Umfrage zu Ausgangslage der Teilnehmer durchgeführt.

      Google Forms hat

      • keinerlei Beschränkung hinsichtlich der Anzahl an Teilnehmern,
      • es gibt die Möglichkeit der anonymen Teilnahme und
      • der Export aller Ergebnisse geht direkt in Google Sheets.

      Dies ist für mich besonders wichtig, weil ich dann sehr einfach meiner Assistentin den Zugriff auf das Ergebnis-Sheet geben kann, um diese Ergebnisse weiter zu verarbeiten und auszuwerten.

      Und natürlich ist Google Forms kostenlos.

      Es ist, ebenso wie MS Forms, intuitiv zu bedienen und bietet sogar noch mehr Frageformen an, als MS Forms.

      3. Präsentationen, interaktive Abstimmungen und mehr mit ahaslides

      Es ist üblich, bei Online-Terminen mit PowerPoint eine Präsentation anzuzeigen.

      Als Alternative dazu und als Ergänzung gibt es ahaslides.com – eine online-basierte Präsentationsumgebung, mit der Sie nicht nur präsentieren, sondern Ihre Teilnehmer auch aktiv in die Präsentation integrieren können.

      Sie können zusätzlich beispielsweise sehr einfach

      • Abstimmungen,
      • Fragen & Antworten-Sammlungen,
      • Quizfragen
      • oder die beliebten Wordclouds erstellen und in Ihre Präsentation integrieren.

      Ahaslides.com ist vor allem dann Ihre Rettung, wenn Sie kurzfristig etwas präsentieren wollen und Ihren Bildschirm nicht teilen können, weil Ihre Internet-Bandbreite nicht ausreichend ist!

      Dazu erstellen Sie eine ahaslide-Präsentation, senden Ihren Gesprächspartnern den Link und können die Präsentation im Internet steuern, ohne Ihren Bildschirm freizugeben. Sie können also im Prinzip mit einem sehr langsamen Internet dennoch professionell präsentieren und parallel dazu telefonieren Sie mit Ihren Gesprächspartnern.

      Hört sich kompliziert an?

      Es ist komplizierter zu erklären, als es eigentlich ist.

      Stellen Sie sich das einfach so vor:

      1. Sie erstellen eine Präsentation mit ahaslides
      2. Sie senden Ihren Gesprächspartnern einen Link
      3. Ihre Gesprächspartner rufen den Link auf und landen auf einer „Internetseite“
      4. Sie rufen ebenfalls diese „Seite“ auf (aber als Ersteller der Präsentation) und können steuern, was Ihre Gesprächsparnter sehen. Sie „klicken“ beispielsweise durch die Präsentation und automatisch erscheint der Inhalt auf der „Internetseite“, die Ihre Gesprächspartner sehen.

      Genial!

      Noch viel abwechslungsreicher wird Ihr Online-Termin, Ihre virtuelle Schulung oder Ihr remote Workshop, wenn Sie ahaslides zur Interaktion nutzen.

      Nachfolgend sehen Sie zwei Beispiele mit den Ergebnissen von Umfragen, die während einer Online-Schulung mit ahaslides durchgeführt wurden.

      Interaktive remote Workshops Beispiel mit ahaslides - Wordcloud 1000

      Interaktive remote Workshops Beispiel mit ahaslides – Wordcloud

      Interaktive remote Workshops Beispiel mit ahaslides - Schulungsfeedback 1000

      Interaktive remote Workshops Beispiel mit ahaslides – Schulungsfeedback

      Ich persönlich nutze ahaslides, um:

      • Innerhalb von Workshops Ideen zu sammeln
      • Während eines Termins mit größeren Teilnehmergruppen abzufragen, ob das Tempo gut ist oder ob ich schneller/langsamer werden soll
      • Ergebnisse von Aufgaben zu überprüfen

      Testen Sie ahaslides kostenlos: https://ahaslides.com/

      4. Präsentationen, interaktive Abstimmungen und mehr mit mentimeter

      Ein vergleichbares Tool wie ahaslides finden wir unter dem Namen Mentimeter.

      Mentimeter ist nahezu ein Zwillingsbruder von ahaslides – oder vielleicht auch eine Zwillingsschwester.

      Auch Mentimeter bietet viele Präsentationsmodi, Folienarten, Quiz-Funktionen inklusive „Leaderboard“ und ist natürlich auch „mobile friendly“ – also hervorragend mit dem Smartphone zu nutzen.

      Wenn Sie einen remote/virtuellen Workshop interaktiver gestalten wollen, dann dürfen meiner Meinung nach ahaslides oder Mentimeter nicht fehlen.

      Ein Beispiel finden Sie hier: https://www.menti.com/pioyg6vida (folgen Sie dem Link, geben Sie Ihre Stimme ab und sehen Sie dann die Ergebnisse)

      Die Teilnehmer Ihres virtuellen Termins müssen sich übrigens nicht einloggen, sondern Sie senden Ihren Besprechungsteilnehmern einfach einen Link oder eine Code zu. Damit können diese direkt auf Ihre Mentimeter Inhalte und Umfragen zugreifen. Mentimeter bietet auch eine direkte Integration in MS PowerPoint.

      Testen Sie Mentimeter kostenlos hier: https://www.mentimeter.com/

      5. Gamification durch Spiele mit kahoot

      Gamification, die Integration spielerischer Elemente, ist eines der bekanntesten Geheimnisse, um jegliche Art von Workshop, Besprechung oder Schulung mit einer Extraportion Energie aufzuladen.

      Wir wissen aus der Gehirnforschung, dass gezielt eingesetzte spielerische Elemente, die auch mit Zeitdruck und einem Wettbewerb einhergeben, uns beim Lernen helfen.

      Eine professionelle Plattform zur Gamification ist https://www.kahoot.com.

      Innerhalb weniger Minuten erstellen Sie ein kleines Spiel mit beliebig vielen Fragen, die Sie nutzen können, um in Ihrem remote/virtuellen Workshop:

      • Die Teilnehmer durch ein Quiz aufzulockern und etwas Spass zu haben (dazu muss der Inhalt nicht einmal etwas mit Ihrem Workshop zu tun haben)
      • Bei den Teilnehmern einer Schulung oder eines Meetings, der zur Wissensvermittlung dient, können Sie darüber das bereits verankerte Wissen prüfen
      • Sie können Teilnehmer einer Besprechung darüber abstimmen lassen, welche Inhalte besonders wichtig sind oder welche Prioritäten gesetzt werden sollen (dann geht es weniger um das „gewinnen“, sondern um eine Abstimmung mit Spielecharakter)
      • Sie können am Ende eines Termins herausfinden, wie gut dieser Termin von den Teilnehmern empfunden wurde und was geändert werden sollte

      In nachfolgendem Video sehen Sie Kahoot in Action – bei einer Vorlesung im Rahmen des Medizin-Studiums an der Universität Sydney. Ich würde mich freuen, ein solches Video auch von einer Deutschen Universität zu sehen…

      Danke an Denise L., die mich auf Kahoot aufmerksam gemacht hat. Denise hat im Rahmen eines remote Workshops, den ich für einen Kunden durchgeführt habe, gemeinsam mit ihrer Breakout Gruppe ein Kahoot erstellt:

      Es gab 9 Fragen und es war unglaublich, wie die Energie und die Begeisterung aller Teilnehmer durch ein kleines Spiel durch die Decke schoss. Bei allen Altersgruppen, die in diesem virtuellen Workshop teilnahmen – von 23 bis 58 Jahren Lebenserfahrung hatten wir alles dabei. Und jeder wollte die richtigen Antworten geben. Es hat sich so angefühlt, als wenn alle in einem Raum gewesen wären.

      Probieren Sie kahoot aus. Sie werden begeistert davon sein, wie Sie mit einem solch kleinen Spiel die Teilnehmer aktivieren können.

      Ich bin begeistert und freue mich darauf, einige kahoots zu erstellen und in Online-Trainings einzubauen.

      Kahoot ist ein professionelles Tool, das auch einen professionellen Preis aufruft. Für kleinere Gruppen und insbesondere für Schulen gibt es sehr attraktive Preispakete.

      Für bis zu 10 Teilnehmer können Sie kahoot sogar kostenlos testen: Kahoot testen

      Übrigens kann kahoot auch in MS Teams integriert werden.

      Fazit: Interaktive Online-Termine

      Was in der „traditionellen“ Workshop-Moderations-Werkzeugkiste ein „Icebreaker“ war und analog stattfand, das gibt es auch digital.

      In der Welt der virtuellen/remote Workshops, Meetings oder Schulungen sind solche interaktiven Elemente noch viel wichtiger, als in der Welt der Vor-Ort-Termine.

      Denn wir müssen immer gegen die Zoom-Müdigkeit/Zoom-Fatigue ankämpfen, die durch zu viele Videokonferenzen ausgelöst wird.

      Leiden Sie unter Zoom-Müdigkeit? Kennen Sie die Ursachen der Zoom-Müdigkeit? Wollen Sie wissen, wie Sie Ihre Zoom-Fatigue verhindern? Dazu empfehle ich diese beiden Praxis-Artikel:

       

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