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Verschwende keine Krise – hybride Zusammenarbeit vorbereiten

Verschwende kein Krise Zusammenarbeit der Zukunft

So leid es mir tut, es Ihnen sagen zu müssen, aber…

Nein, die meisten von uns werden nichts aus der Corona-Krise lernen!

Wenn man die Geschichte der Menschheit betrachtet, so können wir immer wieder beobachten, dass wir am Liebsten wieder „zurück zum Normal“ wollen. Also zurück zu dem, was „vorher“ war.

Ansonsten würden wir nicht wieder und wieder die selben Fehler begehen.

Weil wir einfach Gewohnheitstiere sind und die meisten Gewohnheitstiere leben lieber in einem nicht zufriedenstellenden aber bekannten Zustand, als sich auf das „Abenteuer“ einzulassen, etwas zu verändern. Unser Gehirn macht es uns dabei zusätzlich schwer – weil es Veränderungen zuerst einmal intuitiv als potentielle Gefahr einschätzt. 

Was bedeutet das für die Zukunft der Zusammenarbeit und der Führung?

Wer als Führungskraft die Corona-Krise nicht aktiv nutzt, verschwendet ein einmaliges Potential.

Selten zuvor haben sich so viele Dinge fundamental verändert. Aber eben „nur“ temporär, weil die meisten Menschen darauf warten, dass der Ausnahmezustand aufgehoben wird und wir wieder zurück zu dem können, was wir als „Normal“ bezeichnen. Selbst wenn das „Normal“ eigentlich „Abnormal“ ist und von uns schon seit Monaten oder Jahren bemängelt wurde.

Als Gewohnheitstiere wollen viele Menschen zurück zum Normal

Als Gewohnheitstiere wollen viele Menschen „zurück zum Normal“

Heute Nachmittag führe ich wieder einen Workshop mit der Geschäftsleitung und ihren direkten Führungskräften durch, bei dem wir uns mit der Führung auf Distanz und damit natürlich auch der Arbeit der Zukunft auseinandersetzen.

Bei diesem Workshop, den ich regelmäßig mit vielen anderen Unternehmen veranstalte, nehmen wir die Krise als Chance war.

Dazu stelle ich den Teilnehmern folgende Fragen, die von ihnen erarbeitet und beantwortet werden.

Fragen zur Zusammenarbeit der Zukunft, die die Krise als Chance nutzen:

1. Aufgrund der Erfahrungen aus der virtuellen Arbeit der vergangenen Monate, sollten wir für die Zusammenarbeit der Zukunft folgende 3 Dinge unbedingt beibehalten, die wir aufgrund der Corona-Krise begonnen/intensiviert haben…

Diese Frage zielt darauf ab, die Dinge zu betrachten, die NEU oder intensiver getan wurden – und die sich als positiv herausgestellt haben.

Nur dann, wenn wir aktiv nach dem Positiven in einer Krise suchen, werden wir es finden.

Um dann daraus Handlungs- oder Führungsempfehlungen abzuleiten. Wenn wir diesen Schritt jedoch versäumen, werden wir sehr schnell in ein altes Verhalten zurückfallen und die Dinge, die wir heute so schätzen, im Handumdrehen vergessen. Denn nichts ist so hartnäckig wie eingefahrene Gewohnheiten. Denn Gewohnheiten geben uns Sicherheit…

2. Sobald es wieder möglich ist, uneingeschränkt überall zu arbeiten, dann sollten wir hinsichtlich des Arbeitsortes…

  • wieder genauso arbeiten wie früher
  • den Mitarbeiter*innen (wenn möglich) die Wahl lassen, wo sie arbeiten
  • den Mitarbeiter*innen vorgeben, wann sie vor Ort/im Homeoffice arbeiten können
  • überwiegend/komplett auf remote/mobile Arbeit umstellen

Diese Frage mit den 4 Antwortoptionen zeigt das Stimmungsbild unter den Führungskräften. Durch eine solche Bestandsaufnahme im Führungsteam erfahren wir im Workshop, ob es generelle Ablehnung gegen eine hybride/mobile Arbeitsform der Zukunft gibt – und können diese dann adressieren. Denn es kann und wird Unternehmensbereiche geben, in denen es unabdingbar ist, alle wieder zurück an den Arbeitsplatz zu bringen zu bringen.

Da die Zusammenarbeit der Zukunft vor allem auch eine mentale Einstellungssache ist, sind Führungskräfte hier besonders gefragt.

3. Virtuelle/remote/Online-Besprechungen empfinde ich im Vergleich mit Vor-Ort-Besprechungen…

  • weniger effektiv
  • gleichwertig
  • effektiver

Diese Frage ist wichtig, weil dem richtigen Informationsaustausch in der remote/hybriden Zusammenarbeit eine noch größere Rolle zukommt, als in der Vor-Ort-Zusammenarbeit. Denn es gibt keine Zufälle mehr, bei denen sich Mitarbeiter*innen oder Führungskräfte zufällig über den Weg laufen und genau die entscheidenden, oft „kleinen“ Informationen austauschen, die das Getriebe am Laufen halten.

4. Wie können wir als Management-Team von einer hybriden Zusammenarbeit profitieren?

Diese Frage ist ein kleiner Trick…

Denn die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass das Management-Team selbst auch einige positive Erfahrungen mit der hybriden Zusammenarbeit gemacht hat. Vielleicht die Effektivität von Meetings, die Zeitersparnis durch die Arbeit im Homeoffice oder die Möglichkeit, sich im Homeoffice besser zu konzentrieren (wenn die Kinder versorgt sind).

Durch diese Frage fördern wir diese Erlebnisse zutage – um sie dann als Vorschlag für die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern aufzugreifen. Denn manche Führungskraft sieht bei der virtuellen Zusammenarbeit für sich selbst im Umgang mit Führungskollegen Vorteile, während die gleiche Führungskraft bei der Führung ihrer Mitarbeiter auf Distanz Probleme sieht. Dies müssen wir erkennen und dann aktiv angehen.

Damit eine Führungskraft erfolgreich auf Distanz führen kann, benötigt sie

  • die passende Einstellung,
  • die notwendigen Fähigkeiten
  • und die passenden Werkzeuge.

Für die eigene Führungsarbeit, die Zusammenarbeit mit Führungskolleg*innen und den Mitarbeiter*innen.

Weitere Fragen für Führungskräfte

Neben diesen vier elementaren Fragen ergänze ich den Workshop dann um weitere, kundenspezifische Themen, die stark auf das Unternehmen zugeschnitten sind.

So ist beispielsweise in einem Handelskonzern die hybride Arbeit anders gelagert, als bei einem Software-Hersteller und ein Krankenhaus hat wesentlich weniger Homeoffice-Potential, als ein Finanzdienstleister.

Wichtig: Verschwenden Sie die Krise nicht

Meine Bitte an Sie – unabhängig davon, ob Sie Führungskraft, Vorstand, Mitarbeiterin oder Selbständige sind: Machen Sie eine ehrliche Bestandsaufnahme der Dinge, die aufgrund der Corona-Krise besser geworden sind und die Sie nicht mehr missen möchten.

Legen Sie dann Grundregeln fest, die Sie zukünftig beachten werden und wie Sie diese mit den Dingen vereinbaren können, die wieder „zurück zum Normalzustand“ gehen werden.

Für mich und mein Unternehmen hat die Krise gewaltige Veränderungen gebracht, die ich nicht mehr missen möchte! Und auf andere Dinge, die aktuell nicht möglich sind, freue ich mich wieder – und dennoch werde ich auch diese Dinge in Zukunft anders angehen und beispielsweise nur noch im Ausnahmefall Workshops vor Ort durchführen – da die Aufteilung eines Workshops in mehrere Teile virtuell viel einfacher und am Ende wesentlich effektiver ist.

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