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      Wie führe ich meinen Chef? 5 Profitipps zur „Führung von unten“

      Wie führe ich meinen Chef

      Ich könnte schon viel weiter sein, wenn mich mein Chef unterstützen würde“ oder „Mein Chef hat nur seine eigene Karriere im Blick, der interessiert sich nicht für mich“ sind zwei von unendlich vielen Aussagen von Mitarbeitern über Führungskräfte.

      Viele Mitarbeiter fragen sich, wie sie ihren Chef beeinflussen können, um mehr zu erreichen. Ob es um ihre Karriere, andere Aufgaben, eine Schulung, eine Verringerung oder Erhöhung ihres Stundenkontingents geht – so mancher Mitarbeiter verzweifelt.

      Ich will meinem Chef nicht Honig ums Maul schmieren und auch nicht in den Hintern kriechen – sowas mache ich nicht. Aber das bedeutet, ich werde nicht gefördert“, ist dann oft die Schlussfolgerung frustrierter Mitarbeiter.

      Doch viele täuschen sich!

      Man kann sehr wohl seinen Chef beeinflussen und dabei ehrlich bleiben. Wenn man weiß, wie man seinen Chef führt und beeinflusst.

      Es gibt dazu 5 Bereiche, die wir beachten müssen, um unseren Chef zu beeinflussen.

      Wie führe ich meinen Chef?
      Die 5 wichtigsten Faktoren:

      1. Persönlichkeit des Chefs verstehen und nutzen
      2. Ziele des Chefs kennen und unterstützen
      3. Positiv (!) sichtbar werden
      4. Keine Gefahr, sondern Partner sein
      5. Kommunikationsstil an Chef anpassen

      Wer diese fünf Faktoren versteht und berücksichtigt, wer seine eigene Persönlichkeit richtig nutzt und den eigenen Chef „lesen“ kann, wird einen Großteil seiner eigenen Ziele durchsetzen.

      Bevor ich drauf eingehe, eine Warnung.

      Wenn man nach „Wie führe ich meinen Chef?“ sucht, findet man viele unsinnige, teilweise sogar dumme oder kontraproduktive Vorschläge unter dem Begriff Cheffing. Mit diesen räume ich in diesem separaten Artikel auf: Wie führe ich meinen Chef? Die 5 größten Fehler bei der „Führung von unten

      Jetzt aber zu den konkreten Tipps, um Ihren Chef zu führen.

      1. Passt Ihre Persönlichkeit zu der Ihres Chefs?

      Angenommen, Ihr Chef ist ein 120%-iger.

      Jemand, für den die Welt untergeht, wenn ein 200-seitiger Vertrag einen einzigen Tippfehler hat.

      Und er derjenige ist, der diesen Fehler nach 10 Sekunden findet, obwohl das Dokument von Ihnen und 10 anderen Kollegen zigmal durchgelesen wurde.

      Wenn Sie einen solchen Chef beeinflussen wollen, Sie aber jemand sind, dem es nie schnell genug geht, wird es schwierig.

      Lebt Ihr Chef andererseits nach dem Motto:

      Wenn wir alles unter Kontrolle haben, sind wir nicht schnell genug unterwegs

      während Sie bei jedem Schritt, den Ihr Team macht, sicherstellen wollen, dass auch wirklich jedes Teammitglied „an Bord“ ist und dessen Ideen und Bedenken gehört wurden, dann werden Sie beide nicht immer die gleichen Entscheidungen treffen.

      Fakt ist: Alle Menschen haben unterschiedliche Persönlichkeiten.

      Je unterschiedlicher ein Team ist, desto kreativer kann ein Team auch sein.

      Allerdings werden Menschen, die „anders sind“, oft auch als „schwieriger“ angesehen.

      Wenn Sie also das Zusammengehörigkeitsgefühl Ihres Teams im Auge behalten und deswegen permanent Ihren Chef einbremsen, weil er mal wieder viel zu schnell unterwegs ist, dann können Sie ihn nicht dadurch beeinflussen, dass Sie auf Teamgeist und Zusammenhalt plädieren.

      Persönlichkeit berücksichtigen: Wenn es ihrem Chef nie schnell genug geht

      Persönlichkeit berücksichtigen: Wenn es ihrem Chef nie schnell genug geht und Sie Bedenken haben

      Jetzt gibt es mehrere Optionen:

      • Entweder erkennt Ihr Chef den Mehrwert, den Ihre andere Sichtweise bringt und er schätzt es, dass Sie seinen blinden Fleck erleuchten
      • Oder es gelingt Ihnen, Ihre Sichtweise so zu verpacken, dass Ihre Vorschläge ihm dabei helfen, noch schneller unterwegs zu sein – ohne dabei das Team zu verlieren
      • Die negative Option ist, dass Sie Ihren Chef so sehr nerven, dass er Ihnen gar nicht mehr zuhört

      Sehen Sie es doch einmal so:

      Wer eine Reise machen will, muss als allererstes wissen, wo er überhaupt ist.

      Im Falle des Beeinflussens unseres Chefs bedeutet das, dass wir darüber nachdenken müssen, was unseren Chef antreibt – und was uns antreibt.

      Je stärker unsere Persönlichkeiten übereinstimmen, desto leichter wird es sein, einen guten Draht zueinander aufzubauen.

      Je unterschiedlicher unsere Persönlichkeiten sind, desto besser müssen wir

      1. Die Persönlichkeit unseres Chefs verstehen
      2. Erkennen, welche Dinge dem Chef besonders wichtig sind und welche ihn nerven
      3. Zum „Dolmetscher“ zwischen unserer Persönlichkeit und der des Chefs werden
      4. Durch unsere Persönlichkeit die Stärken des Chefs unterstützen

      Das alles hat nichts mit Schleimen zu tun.

      Es geht darum zu verstehen, was unser Gegenüber antreibt, was uns antreibt und wie wir das zusammenbringen können.

      Denn die Konfrontation unterschiedlicher Persönlichkeiten steigert nur selten unseren Einfluss auf unser Gegenüber.

      2. Welche Ziele (persönlich und beruflich) hat Ihr Chef?

      Haben wir die Persönlichkeit verstanden, müssen wir die Ziele verstehen.

      Ein Chef, der in zwei Jahren in Ruhestand geht, hat vermutlich andere Ziele als jemand, der auf dem Sprung in den Vorstand ist und sich gegen einen anderen Kollegen beweisen muss.

      Der Chef, der in Ruhestand geht, kann entweder zum Blockierer jeglicher Innovation werden, weil er nichts mehr riskieren will.

      Oder er will sich ein Denkmal setzen und geht mit Vollgas in die Erneuerung alter Strukturen – zumal er ohnehin nichts mehr verlieren kann.

      Welche Ziele hat Ihr Chef?

      Welche Ziele hat Ihr Chef? Je besser Sie das wissen, desto leichter verwirklichen Sie Ihre Ziele!

      Daher ist es wichtig, die Ziele unseres Chefs zu verstehen. Dabei sind nicht nur die kurzfristigen Ziele, sondern auch dessen langfristigen Ambitionen relevant.

      Die bindet er uns nicht unbedingt auf die Nase. Aber wenn wir darauf achten, werden wir normalerweise einen guten Eindruck davon bekommen, welche Ziele unser Chef anstrebt.

      Unterstützen Ihre Ziele auch die Ziele Ihres Chefs?

      Wenn wir nun unsere Karriere voranbringen wollen, wenn wir Vorschläge für ein neues Projekt oder die Vereinfachung von Geschäftsabläufen haben, dann sollten wir nicht versuchen, diese mit der Brechstange durchzusetzen.

      Nur weil wir davon begeistert sind, muss unser Chef das noch lange nicht genauso sehen.

      Wir sollten nicht nur darauf blicken, was es uns, dem Unternehmen oder dem Team bringt.

      Sondern auch darauf, wie sehr wir damit unserem Chef dabei helfen, seine Ziele zu erreichen.

      In meinem Artikel Warum werde ich nicht befördert? 3 Gründe, die Ihre Karriere verhindern“ behandle ich im dritten Punkt einen besonderen Aspekt. Einen, den die meisten Mitarbeiter und Führungskräfte übersehen, wenn sie ihren Chef beeinflussen wollen, um weiter Karriere zu machen.

      Wie, Sie haben keine eigenen Ziele?

      Zumindest keine langfristigen? Dann sehen Sie sich bitte einmal diesen Artikel an: Warum Ziele auch im Privatleben wichtig sind

      Wechseln Sie die Perspektive

      Bei den Zielen, die unser Chef verfolgt und die wir unterstützen sollten, geht es nicht um das, was er erreichen oder bekommen möchte.

      Sondern auch darum, was er nicht verlieren möchte.

      Das kann bedeuten, dass Sie deswegen nicht vorankommen, weil Sie einen so guten Job machen.

      Wechseln Sie deswegen immer die Perspektive, bevor Sie Ihrem Chef einen Vorschlag machen. Überlegen Sie, was Sie an seiner Stelle machen würden.

      Je besser Sie darin werden, desto leichter können Sie Ihren Chef – und andere Menschen – durch die richtigen Argumente unterstützen. Und (auch) Ihre eigenen Ziele erreichen.

      Einer der größten Motivationsgurus aller Zeiten, Zig Ziglar, sagte einmal:

      Du kannst im Leben alles haben und erreichen, wenn Du genug anderen Menschen dabei hilfst, ihre Ziele zu erreichen

      Ok, das mag nach positivem Denken klingen.

      Oder danach, dass man seine eigenen Ziele opfert, um anderen zu helfen.

      Aber das ist eine Fehlinterpretation.

      Wenn wir einen Chef haben, der mit dem Unternehmen etwas bewegen will, das uns ebenfalls am Herzen liegt – na dann werden wir selbst sehr viel dadurch erreichen, dass wir dem Chef dabei helfen, seine Ziele zu erreichen. Weil es auch unsere sind.

      Wenn wir allerdings in einem Rüstungskonzern arbeiten und den Vorstand davon überzeugen wollen, bis zum Jahresende die Produktion von Waffen aufzugeben, dann wird das nicht klappen.

      Dann sind wir vielleicht auch im falschen Unternehmen.

      Also – sorgen Sie immer dafür, dass Sie wissen, welche Ziele Ihr Chef verfolgt.

      Zeigen Sie ihm dann auf, wie er durch Ihre Vorschläge, Ideen oder die Förderung Ihrer Karriere seinen Zielen näher kommt – und das müssen nicht immer Ziele sein, die durch Kennzahlen gemessen werden!

      3. Um Ihren Chef zu führen, müssen Sie sichtbar sein!

      Wenn Sie in einer fremden Stadt unterwegs sind und ein Navigationssystem nutzen, schalten Sie dann die Musik auf volle Lautstärke, verdecken die Navigationsanzeige und schalten die Ansagen des Systems aus?

      Nein!

      Sie sorgen dafür, dass Sie die Anzeige und Ansage des Systems wahrnehmen.

      Wenn wir nicht sichtbar sind können wir nicht beeinflussen

      Wenn wir nicht sichtbar sind können wir nicht beeinflussen

      Wenn Sie Ihren Chef zu positiven Entscheidungen bewegen wollen, dann muss er Sie auch wahrnehmen.

      Er muss Sie aber nicht nur wahrnehmen, sondern er muss Ihr Urteil und Ihre Fähigkeiten auch einschätzen können.

      Ja soll ich jetzt ständig das Team-Meeting dadurch sprengen, dass ich von meinen tollen Erfolgen erzähle?

      Nein, natürlich nicht.

      Es gibt außerordentlich einflussreiche Mitarbeiter, die für die meiste Zeit still sind.

      Die aber dann, wenn sie etwas sagen, auch direkt beim Chef ankommen.

      Weil er weiß, dass die Aussagen Hand und Fuß haben.

      Erleben Sie, dass der Komiker in Ihrem Team befördert wurde, obwohl er nichts drauf hat? Während die wirklich guten Leute versauern?

      Dann sehen Sie genau dort den Faktor des „Gesehen werdens“ in Aktion.

      Solange die Komiker, Selbstdarsteller und Schleimer den Großteil der Redezeit für sich verbuchen, haben sie auch mehr Einfluss. Weil viele andere Mitarbeiter zwar eigentlich etwas sehr gutes zu sagen hätten – ihnen aber die Zeit zu schade ist.

      Zum Glück gibt es viele Führungskräfte, die deren Spiel durchschauen und davon genervt sind. Doch auch diese Chefs müssen überhaupt erst einmal wahrnehmen, dass es alternative Sichtweisen oder andere Kandidaten – also Sie – gibt.

      Deswegen sollten Sie darauf achten, dass Sie wahrnehmbar sind – und zwar in den Bereichen, die für Sie wichtig sind.

      Falls Sie sich in einer Besprechung schwertun, das Wort zu ergreifen, dann suchen Sie andere Wege, um Ihren Chef auf Ihre guten Vorschläge aufmerksam zu machen.

      Glauben Sie mir, gute Chefs sind froh, wenn Mitarbeiter auf sie zukommen und positiv überraschen!

      4. Den Chef beeinflussen: Partner sein statt Gefahr

      Je höher Ihr Chef in der Hierarchie ist, desto einsamer ist er. Denn in vielen Unternehmen gleicht das obere Management einem Haifischbecken.

      Zum Glück nicht in allen und ich wünsche Ihnen, dass es in Ihrem Unternehmen nicht so ist.

      Wichtig ist, dass unser Chef merkt, dass wir nicht gegen ihn arbeiten, sondern mit und für ihn.

      Ok, mit einer Ausnahme: Wenn Sie Ihren Chef ersetzen wollen. Die cleversten Mitarbeiter bekommen sogar einen solchen Schachzug so hin, dass es der Chef gar nicht merkt.

      Aber zurück zum Normalfall.

      Wir sollten für unseren Chef ein verlässlicher Partner sein - kein Gegner

      Wir sollten für unseren Chef ein verlässlicher Partner sein – kein Gegner

      Unser Chef  wird uns Gehör schenken, wenn wir ihm bei Schwierigkeiten aushelfen.

      Gute Chefs schätzen es zudem sehr, wenn ihre Mitarbeiter ihnen auch konkrete Verbesserungsvorschläge machen und aufzeigen, wo Dinge schlecht laufen. Wenn wir auf solche Themen zu sprechen kommen, sollten wir dies allerdings zuerst einmal unter vier Augen machen. Damit der Chef nicht Gefahr läuft, das Gesicht zu verlieren und deswegen gegen uns agiert.

      Sie sind für Ihren Chef nicht unbedingt der geschätzte Partner, wenn Sie immer nur aufzeigen, was alles nicht funktioniert und was alles schlecht ist. Dann werden Sie eher zur Gefahr, zum Blockierer, zum Dauermeckerer.

      Sie werden zu einem echten Partner,

      • wenn Sie kritische Themen aufzeigen,
      • aber auch in einen übergeordneten Kontext einordnen
      • und dann Vorschläge machen, wie eine Lösung aussehen könnte.
      • Und zwar eine Lösung, die betriebswirtschaftlich, organisatorisch, menschlich, … Sinn macht.

      Ich moderierte einmal einen Innovationsworkshop, bei dem Ideen entwickelt werden und Empfehlungen für eine prototypische Umsetzung erarbeitet werden sollten. Es wurde eindeutig zu Beginn formuliert, dass der Prototyp mit internen Mitteln und ohne externe Ausgaben erstellt werden muss. Eine der Arbeitsgruppen kam dann mit einem Vorschlag, der ca. EUR 250.000 an externen Kosten verursacht hätte. Und war überzeugt davon, dass es keine andere Option gäbe.

      Mit einem solchen Vorschlag disqualifiziert man sich als Partner und besten Fall ignoriert. Im schlechtesten Fall wird man als Gefahr gesehen, weil man immer völlig utopische Vorschläge macht, die ein schlechtes Licht auf den Chef werfen oder die Motivation des Teams gefährden könnten.

      Wem muss Ihr Chef Rechenschaft ablegen und was wird von ihm erwartet?

      Denken Sie bei allen Vorschlägen immer daran, dass in aller Regel auch Ihr Chef einen Chef hat. Selbst Vorstände können nicht schalten und walten wie sie wollen. Sie haben einen Aufsichtsrat und Aktionäre.

      Wenn Sie einen Vorschlag machen und Ihre Argumentation bereits so aufgebaut ist, dass Ihr Chef seine Chefs überzeugen kann, dann bekommen Sie mehr als einen Bonuspunkt!

      5. Wer beeinflussen will, muss die Sprache des anderen sprechen

      Stellen Sie sich vor, Sie sind im Urlaub in Asien und irren verloren durch Hongkong. Sie wissen nicht genau, wie Sie zum Hotel zurückkommen und die Asiaten, die Sie um Hilfe bitten, kennen das Hotel nicht.

      Plötzlich hören Sie jemanden auf Deutsch sprechen. Nicht nur auf Deutsch, sondern genau mit dem Akzent, mit dem Sie aufgewachsen sind.

      Fühlen Sie sich dann nicht plötzlich etwas erleichtert, weil jemand neben Ihnen steht, der „Ihre Sprache“ spricht?

      Unser Chef sollte kein Wörterbuch benötigen um uns zu verstehen

      Unser Chef sollte kein Wörterbuch benötigen um uns zu verstehen

      Nun, Sie sollen jetzt nicht den Akzent Ihres Chefs nachmachen, das könnte böse ausgehen.

      Aber haben Sie jemals bewusst darauf geachtet, welche Worte Ihr Chef bevorzugt verwendet? Es geht weniger um Füllworte, sondern um die Wortwahl generell.

      Nutzt Ihr Chef eher aktive Formulierungen oder passive?

      Beispiele:

      • Passiv: Oft wird vergessen, auch auf Risiken zu achten
      • Aktiv: Achten Sie auf die Risiken
      • Passiv: Machen Sie bei Gelegenheit von unserem Sonderangebot Gebrauch.
      • Aktiv: Nutzen Sie unser Sonderangebot

      Nutzt Ihr Chef eher „einfache“ Sprache oder komplexe Formulierungen?

      Beispiel:

      • Komplex: Ausgehend von der repräsentativen und mittels wissenschaftlicher Methoden evaluierten Lebenszyklusanalyse unseres Dienstleistungsportfolios unter Berücksichtigung der Alterspyramide der ABC-Kunden identifizierten wir signifikante Präferenzunterschiede mit ungeahnter Ausprägung, die unverzüglich strategische Maßnahmen zur Folge haben müssen
      • Einfach: Wir vereinfachen ab sofort unsere Angebote auf Basis der letzten Kundenumfrage

      😉

      Keine Sorge, Sie müssen nicht anfangen, wie ein Hochschulprofessor zu sprechen, wenn das nicht zu Ihnen passt.

      Aber der Chef, der die komplexe Formulierung bevorzugt, wird Ihnen viel eher zuhören, wenn Sie sagen:

      Aufgrund der signifikanten Unterschiede, die unsere Lebenszyklusanalyse identifiziert hat, empfehle ich folgende strategische Maßnahmen“.

      Auf alle Fälle kommt das besser bei ihm an, als ein:

      Ich habe mir gedacht, dass wir nach der Umfrage einfach alle Angebote über den Haufen werfen und neu machen.“

      Kommunizieren Sie verständlich

      Wenn Sie Experte in der Automatisierung von Geschäftsabläufen sind und mittels digitaler Workflows und Amazon Web Services (hallo, sind Sie noch bei mir?) Ihre Abteilung automatisieren wollen, dann sollten Sie sämtliche Fachbegriffe und Abkürzungen aus Ihrer Präsentation rauswerfen und dem Firmenchef einfach und verständlich aufzeigen, was Sie vorschlagen.

      Ein gutes Beispiel dafür finden Sie in diesem Filmausschnitt aus „Margin Call – Der große Crash“. Der Bankvorstand bittet einen Analysten, ihm die Lage zu erklären, in der sich die Bank befindet.

      Also auf den Punkt gebracht:

      Sprechen Sie in einer Art, die sowohl zu Ihnen passt als auch der Kommunikationsart Ihres Chefs nahekommt.

      Alleine die Verwendung einzelner Begriffe können dabei Wunder bewirken!

      Fazit: Wie führe ich meinen Chef

      Wir haben gesehen, dass wir unseren Chef auch dann führen können, wenn wir weiterhin authentisch wir selbst bleiben.

      Wichtig ist, zu verstehen, was für unseren Chef wichtig ist und so mit ihm zu kommunizieren, dass wir möglichst direkt bei ihm ankommen.

      Einschleimen, Lobhudelei, Honig um den Mund schmieren ist keine Variante, mit der Sie einen guten Chef überzeugen und positiv beeinflussen können.

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      Das ist bereits mein zweiter Kurs von Herrn Rittershaus in einer Woche und auch dieses Mal bin ich wieder begeistert. Die Inhalte sind richtig gut auf den Punkt gebracht, kein „Geschwafel“ drum herum –
      jeder Satz bringt so viele wichtige Infos rüber, dass ich mir fast alles mitschreibe. Auch die Beispiele finde ich sehr praxisnah und hilfreich. Sehr empfehlenswert!

      Lesen Sie weiter…

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